Bücher meiner AutorenkollegInnen

 

Gelesen & rezensiert.

"anders denken - ewig leben" von Elisabeth Scherf 

eBook 11,99 €

Verlag: Kindle Edition, Amazon

Taschenbuch: 15,00 €

183 Seiten

Verlag: Books on Demand, 978-3844803310

Auflage 1, 21.08.2012

 

 

Klappentext:

 

»Ihr wollt sehen, was unterm Strich dabei herausgekommen ist? Auf jeden Fall dies: Ich musste nicht nach Paris oder Rom oder Shanghai oder London oder New York fliegen und habe trotzdem viel erlebt. Ich durfte eine Wohnung einrichten, ich habe neue Leute kennengelernt, ich habe hinterher entdeckt, wie schön es ist, wieder zu Hause zu sein. Ich liebe mein altes Leben, als wäre es ein neues. Ich weiß, die meisten Menschen freuen sich, dass alles so bleibt, wie es ist, aber ich bin anders. Und das ist auch gut so.«

Isabel gibt Unterricht in der Erneuerung von Denkstrukturen, um anderen dabei zu helfen, ihre Probleme zu lieben und als eine Herausforderung an sich selbst wahrzunehmen. Dabei begegnen ihr natürlich interessante Menschen und überraschende Situationen.

Eine Reihe von eingefügten Kurzgeschichten in englischer Originalfassung und alle Erinnerungen im Text erzählen aus dem wahren, unkonventionellen Leben, das Isabel als Romanfigur zugrunde liegt. Die Handlung des Romans selbst ist reine Fiktion.

 

Meine Meinung:

 

Isabel ist überzeugt davon, dass man ewig leben kann – wenn man nur seine Denkweise verändert. Zitat: „Den Glauben an die Unabwendbarkeit des physischen Todes hält sie für eine Massenhypnose.“ - Kurzerhand gründet Isabel die „Agentur für neue Denkstrukturen und ein nach Belieben langes Leben“. Jeder Mensch hat die Situationen und Menschen in sein Leben gezogen, die er für seine persönliche Weiterentwicklung benötigt, davon ist sie überzeugt. Und so kann jeder sein Leben selbst verändern und gestalten. Isabel berät Freunde und Bekannte, lernt neue Aspekte und deren eigene Sichtweise kennen und verändert somit auch ihren Blickwinkel.

 

Die Fragen, die Isabel an ihre Klienten stellt, kann man auch gerne an sich selbst richten, um zu überprüfen, welche Wege noch stimmig sind und welche verändert werden müssen. Und auch Isabel bekommt die Gelegenheit, sich mit ihren eigenen Schwächen auseinanderzusetzen.

Der Memoiren-Roman ist eine Mischung aus Erzählung und Sachbuch. Als roter Faden dient Isabels Lebensgeschichte, die viele überraschende Wendungen bereit hält. Die zwischendurch eingewobenen englischen Kurzgeschichten frischen nicht nur die eigenen Sprachkenntnisse auf, sondern liefern auch konkret den Hintergrund für Isabels Lebensweg, zum Beispiel, auf welchem ungewöhnlichen Weg sie ihren Mann kennengelernt hat.

 

Fazit: Ein Buch, das ein neues Licht auf unsere (starren) Denkstrukturen wirft und zeigt, dass wir unser Leben selbst in die Hand nehmen können, wenn wir nur bereit sind, alte Muster hinter uns zu lassen und eine neue Denkweise zuzulassen. Tipp für solch einen Perspektivwechsel liefert die Kurzgeschichte „That Year in Paris“. Wie überwindet man seine große Liebe, von der man verlassen wurde? Isabel bringt einen ganz neuen Ansatz ins Spiel.

© eigenes Foto

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