Bücher meiner AutorenkollegInnen

Gelesen & rezensiert.

"Der Richter aus dem Schattenreich: Fletchers erster Fall"

von R. O. Schäfer

Ein Fantasy-Krimi

 

eBook 0,99 €

Taschenbuch 8,98 €

276 Seiten

Verlag: Kindle Edition, Amazon

Auflage 1, 14.04.2014

 

 

Klappentext:

 

Fletcher, ein unscheinbarer und durchschnittlicher Typ, will nach der Trennung von seiner Frau und dem nachfolgenden Umzug in ein kleines englisches Dörfchen, eigentlich nur seine Ruhe haben. 
Als aber Tom, der quirlig-nervende Geist eines Teenagers plötzlich Kontakt zu ihm aufnimmt und ihn um Hilfe bittet, ist es mit der Ruhe schlagartig vorbei. 
Dämonische Mächte planen die Menschheit zu versklaven. 
Zusammen mit der attraktiven Alison - Besitzerin eines Esoterik-Geschäfts und selbst ernannte Fachfrau für übersinnliche Phänomene, nehmen sie den Kampf auf. 
Wird das ungleiche Trio die Welt retten können? 

 

Meine Meinung:

 

Gleich zu Beginn, in der Vorgeschichte, die sich im Jahre 1757 in England zugetragen hat, lernen wir den Richter und seine gruseligen Machenschaften kennen.

256 Jahre später wählt Fletcher genau diesen Ort aus, um sein Leben nach der Trennung von seiner Frau in den Griff zu kriegen. Der erste „Bewohner“, der ihm begegnet, ist jedoch Geist Tom. Fletcher, der ihn als einziger sehen und hören kann und bald genervt von ihm ist, will herausfinden, wer dem umherirrenden Geist das „Leben“ schwermacht. Die schöne Esoterik-Ladenbesitzerin Alison unterstützt ihn und gerät dabei selbst in Gefahr. Und nicht nur sie. Auch Tom, dem Geist ist es verwehrt, ins Licht zu gehen. Fletcher muss sich dem Richter aus dem Schattenreich stellen und vor allen Dingen sich was einfallen lassen, wenn er seine Freunde finden und befreien will.

 

Fletcher ist ein liebenswerter, flapsiger, aber recht chaotischer Kerl. In die Rolle des Detektivs wird er zwangsläufig hineingedrängt. Anfangs irrt er eher planlos und niedergeschlagen umher, aber die Bekanntschaft mit Alison hilft ihm, seine Aufgabe anzupacken.

Der Stil der Geschichte wird durch Fletchers Humor getragen. Er nimmt sich selbst nicht so ernst und auch nicht die Ereignisse, die ihn überrollen. Mit viel Witz, einer guten Portion Selbstironie und Mut versucht er, Geist Tom loszuwerden und nebenbei Alisons Herz zu gewinnen.

 

Stellenweise waren mir Fletchers Befindlichkeiten etwas zu ausführlich beschrieben. Ich war eher darauf gespannt, wie es mit der Handlung weitergeht. So unterhaltsam und lustig es war, seinen Gedankengängen zu folgen, hier hätte ich mir mehr Aktion statt Beschreibung gewünscht.

Insgesamt hat mir die Geschichte jedoch gut gefallen: Fletchers flapsig-ironischer Humor und seine eigene Wandlung, die er im Laufe der Geschichte durchmacht.

 

Fazit: Empfehlenswert (nicht nur) für die dunkle Jahreszeit. Gemütlich machen und in aller Ruhe Fletcher auf Geisterjagd gehen lassen. Und dabei genüsslich grinsen.

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